DER Tag

Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat, heute wollen wir fröhlich jubeln und unsere Freude haben. – Psalm 118, 24

Heute ist DER Tag, den Gott gemacht hat. Wenn Gott ihn nicht gewollt hätte, würde dieser Tag nicht existieren. Aber er hat ihn gewollt – aus guten Gründen. Ich kann dir nicht sagen, was er heute vorhat. Aber ich kann dir sagen, dass er etwas vorhat – du musst einfach leben. Am Besten nicht einfach durchleben, damit er vorbei ist – sondern wirklich leben. Eine kleine Anleitung ist im Vers oben: fröhlich jubeln und unsere Freude haben.

Lebe heute fröhlich, indem du dich an den kleinen Dingen freust. Juble Gott zu, indem du ihm Danke sagst. Einige Ideen, woran du dich heute freuen kannst oder dankbar sein darfst: Du bist mit zwei gesunden Beinen aufgestanden. Gott lässt die Sonne wieder scheinen, die dich durch den Tag begleiten. Du musst dir keine Gedanken über Essen machen, sondern du weisst, wo was im Kühlschrank liegt. Du hast ein sicheres Zuhause (und ein zu gemütliches Bett!), wo du spätestens am Abend wieder zurückkehren kannst. Du darfst heute Menschen begegnen und ein Lächeln austauschen.

Herr, ich will dich heute bejubeln und fröhlich sein für dich!

 

Ich wünsche jedem von Euch einen gesegneten und fröhlichen Tag,

nanacara

PS: Endlich konnte ich mal wieder auf den „Veröffentlichen“-Button drücken. 🙂 Ich habe mir eine kleine „Auszeit“ genommen – und es hat gut getan. Aber jetzt möchte ich wieder weiterbloggen, auch wenn es nicht weniger stressig geworden ist (eher das Gegenteil). Ich hoffe fest, dass ich die Zeit dafür finde und mir Gott das Richtige aufs Herz legt. Hoffentlich bis bald 😀

 

 

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Aufstehen

Hinfallen, aufstehen, Krone richten und weitergehen..

Theoretisch ist zwischen den Wörter ist nicht mehr als ein Komma oder ein Und. Praktisch ist viel mehr, als nur eine kleine Lücke. Es können Tage, Wochen, Jahre und vielleicht sogar ein ganzes Leben sein.

Hinfallen. 

Es tut weh. Niemand möchte Schmerzen, niemand möchte verletzt werden – Und doch erlebt es jeder. Nicht alle stolpern über das Gleiche, nicht alle fallen gleich tief und jeder wird anders verletzt.

Wieder aufstehen.

Doch wer sagt, wann wir aufstehen müssen? Manchmal ist besser liegen zu bleiben. Kraft zu sammeln, die Verletzungen zu versorgen und zu merken, dass das Leben nicht dafür gemacht ist, am Boden liegen zu bleiben. Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem man spürt, dass es Zeit ist aufzustehen. Wenn die Wunden angefangen haben zu heilen, und die Kraft da ist, weiter zu machen.

Stark sein bedeutet nicht, nie zu fallen. Stark sein bedeutet immer wieder aufzustehen.

Krone richten.

Das bedeutet für mich, den Blick auf das wirklich Wichtige zu richten. Auf diese Dinge und Menschen, für die es sich lohnt, aufzustehen. Wieder auf das Ziel, das man erreichen will zu schauen. Anfangen zu hoffen.

Weitergehen.

Normalerweise ist am Ende alles gut. Man ist hingefallen, aber wieder aufgestanden, hat die Krone gerichtet und geht voller Hoffnung und Freude weiter. – Aber ich glaube, dass das Weitergehen, das Schwierigste ist. Nur weil man wieder aufgestanden ist, heisst es noch nicht, dass alle Wunden verheilt sind und dass man vor Kraft strotzt. Meistens sind die Schritte anstrengend und man hat Angst, wieder zu fallen. Man schaut auf den Boden, nach Hindernissen, die einem zu Fall bringen könnten.

Umso steiniger der Weg, desto wertvoller das Ziel.

Weiter…. 

Manchmal muss man einfach weiter und weiter. Nur wenn man sich weiter wagt, kann man Vertrauen fassen, den Blick wieder aufrichten. Nur mit der Zeit können Wunden heilen. Narben werden bleiben und auch die Angst, wieder zu fallen wird bleiben. Aber es ist nicht mehr das, was dich bestimmt, es rückt immer wie mehr in die Vergangenheit. Und vielleicht, vielleicht wird es dich irgendwann nicht mehr berühren können.

Und dann stehst du auf deinem Weg schaust lächelnd zurück und denkst: Damals dahinten, als ich dachte, es geht nicht mehr weiter.


Ich wünsche jedem viel Kraft wieder aufzustehen und viel Hoffnung, um auf eurem Weg weiter zu gehen. Und vergesst nicht die Aussicht zu geniessen!

nanacara

Mein Wort für 2017

Geniesse den Augenblick, denn dieser Augenblick ist dein Leben.

Und schon wieder ist ein Jahr vergangen, man hat wieder 365 Tage vom Leben gelebt. Es gab hoffentlich viele wunderschöne Momente, an denen man am liebsten die Zeit angehalten hätte – aber es gab auch traurige Tage, an denen man die Sonne weder sah noch spürte. Doch ich glaube, dass am Ende viel mehr die schönen Momente zählen. Man denkt nicht mehr an diese Zeiten, als man keinen Sinn mehr sah. Als man umgeworfen wurde, und keine Kraft hatte wieder aufzustehen. Am Ende denkt man an die schönen Augenblicke und packt sie in eine schöne Erinnerung. Und fängt an, neue Erinnerungen zu erschaffen…


Zum eigentlichen Beitrag…

Ich habe die Blogparade „Mein Wort für 2017“ bei Janina entdeckt. Ursprünglich hat sie tellyventure erstellt. Es geht darum, dass man sich nicht alle möglichen Vorsätze für das neue Jahr vornimmt, sondern nur EIN WORT, welches einen durch das ganze Jahr begleitet. Mein Wort für 2017 lautet…

augenblick

Ich möchte lernen den Augenblick, genau den Moment jetzt und all die einzelnen Momente im 2017 zu schätzen. Nicht unbedingt immer glücklich sein – aber dankbar zu sein, diesen Augenblick erleben zu dürfen. Ich möchte einzelne Augenblicke geniessen, und nicht immer mit den Gedanken schon in der Zukunft sein oder noch in der Vergangenheit stecken.

Ich möchte keinen Augenblick vergessen zu leben.

In diesem Wort stecken auch einzelne Wörter. Blick. Ich möchte meinen Blick auf die wirklich wichtigen Dinge in meinem Leben richten. Mich nicht ablenken lassen oder traurig werden, wegen Dinge oder Menschen, die meine Aufmerksamkeit gar nicht verdient haben. Auch möchte ich meinen Blick dieses Jahr besonders auf Gott richten. Ich möchte spüren, was er für mich geplant hat und was über mich denkt. Und will den Blick nicht von ihm abwenden, da ich weiss, dass es mir helfen wird.

Und das letzte Wort in diesem Wort ist Augen. Man sagt, Augen sind der Spiegel der Seele. Ich glaube, man schaut den Menschen, um einen herum viel zu wenig in die Augen. Man führt sein Leben, hat seine Augen oftmals nur auf die eigene kleine Welt gerichtet. Aber was ist mit den Menschen um mich herum? Wie geht es ihnen?

Und weniger bildlich gesprochen… Augen sind etwas wunderschönes, und so einzigartig. Aber es gibt noch so viel Faszinierendes und Schönes in der Welt, das gesehen werden möchte. Ich will meine  Augen, für diese kleinen schönen Dinge öffnen!

Jeder Augenblick ist so schön, wie man ihn sieht.

Jeder Moment so einzigartig, wie du ihn empfindest.

Jeder Mensch so wichtig, wie du ihn im Herzen hast.


 

Ich wünsche dir, dass du deinen Blick auf das wirklich Wichtige richten kannst und dass du ganz besondere Augenblicke im 2017 erleben darfst!

nanacara