Welches Geschenk öffnest du?

Kleine und grosse Gedanken

Es ist soweit. Weihnachtszeit. Brennende Kerzen hier, Lametta da. Viel essen und dazwischen oder dazu lachen und reden. Geschenke verschenken, lächeln, Geschenke auspacken, bedanken. Einige Weihnachtslieder singen, den Krippenfiguren kurz einen Blick schenken und dann ist Dessertzeit.

Dieses Fest ist wie ein Geschenk. Es sieht sehr hübsch aus, aber eingepackt wurde es im Stress und darin befindet sich wenig Brauchbares. Ist nicht Weihnachten oft umgeben mit Stress und Streit? Unterbrochen von einer kurzen fröhlichen Weihnachtsfeier, leckerem Essen und tollen Geschenken? Schön, aber nicht erfüllend? Geht das Leben danach nicht normal weiter? Aber dieses Fest handelt um ein grösseres, wertvolleres und unendliches Geschenk! Das Geschenk, dass Jesus auf die Welt kam, um unseren Weg zu Gott, frei zu machen und uns nach dem Tod eine Ewigkeit bei ihm zu ermöglichen.

Hier ist der grosse Unterschied:

Anstatt im Stress fertig gemacht, wurde dieses Geschenk schon lange Zeit im Voraus liebevoll geplant.

Schon bevor Gott die Welt erschuf, hat er Christus zu diesem Opfer bestimmt. Aber erst jetzt, in dieser letzten Zeit, ist Christus euretwegen in die Welt gekommen. (1. Petrus 1,20)

Es war keine spontane Entscheidung, Jesus für uns Menschen auf die Welt zu schicken. Gott wusste genau, dass wir Menschen uns von ihm abwenden werden, aber weil seine Liebe so gross war, plante er damals schon, wie er uns zurückholen kann. Es gab nur diesen einen Weg – Jesus. Vor mehr als 2000 Jahren setzte er diesen Plan um, aber…

Nicht mit Glitzer, Champagner und Festessen, sondern in einem einfachen Stall. 

In Bethlehem kam für Maria die Stunde der Geburt. Sie brachte ihr erstes Kind, einen Sohn, zur Welt. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe im Stall, denn im Gasthaus hatten sie keinen Platz bekommen. (Lukas 2,6-7)

Jesus hätte nicht unspektakulärer auf die Welt kommen können. Der König lag in einer Futterkrippe, wohnte in einem stinkigen Stall und wurde von Hirten besucht. Auf den ersten Blick sieht diese Geschichte nicht besonders schön aus, aber es ist so viel mehr…

Jesus verändert dein Leben nachhaltig.

Das bedeutet aber, wer mit Christus lebt, wird ein neuer Mensch. Er ist nicht mehr derselbe, denn sein altes Leben ist vorbei. Ein neues Leben hat begonnen! (2. Korinther 5,17)
Durch Jesus veränderst du dich und dein Leben dazu. Jesus im Leben zu haben, bedeutet nicht immer Party oder dass immer alles okay ist, aber es bedeutet eine wunderbare Perspektive zu haben, nämlich die Zukunft bei ihm zu verbringen. Es bedeutet, einen neuen Lebenssinn zu haben und wirkliche Freude zu empfinden. Durch die Bibel lernst du ihn besser kennen und du darfst mit ihm über alles sprechen. – Es ist so ein Geschenk!
Welches Geschenk öffnest du dieses Jahr? Kleine Kinder wollen immer das Grösste und Farbigste aller Geschenke, je älter sie werden, desto mehr sind sie am Inhalt und Wert des Geschenkes interessiert. Gib dich nicht mit diesem hübschen, vergänglichen Geschenk zufrieden! Öffne das „unspektakuläre“, aber so wertvolle Geschenk von Jesus – und ich verspreche dir, du wirst überrascht sein, was sich sonst alles noch darin befindet!

Ich wünsche dir, dass du das richtige Geschenk öffnest und diese Weihnacht sehr geniessen kannst, mit feiern, essen und lachen und mit der grössten Zukunftsperspektive!

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DER Tag

Bibelverse, Kleine und grosse Gedanken

Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat, heute wollen wir fröhlich jubeln und unsere Freude haben. – Psalm 118, 24

Heute ist DER Tag, den Gott gemacht hat. Wenn Gott ihn nicht gewollt hätte, würde dieser Tag nicht existieren. Aber er hat ihn gewollt – aus guten Gründen. Ich kann dir nicht sagen, was er heute vorhat. Aber ich kann dir sagen, dass er etwas vorhat – du musst einfach leben. Am Besten nicht einfach durchleben, damit er vorbei ist – sondern wirklich leben. Eine kleine Anleitung ist im Vers oben: fröhlich jubeln und unsere Freude haben.

Lebe heute fröhlich, indem du dich an den kleinen Dingen freust. Juble Gott zu, indem du ihm Danke sagst. Einige Ideen, woran du dich heute freuen kannst oder dankbar sein darfst: Du bist mit zwei gesunden Beinen aufgestanden. Gott lässt die Sonne wieder scheinen, die dich durch den Tag begleiten. Du musst dir keine Gedanken über Essen machen, sondern du weisst, wo was im Kühlschrank liegt. Du hast ein sicheres Zuhause (und ein zu gemütliches Bett!), wo du spätestens am Abend wieder zurückkehren kannst. Du darfst heute Menschen begegnen und ein Lächeln austauschen.

Herr, ich will dich heute bejubeln und fröhlich sein für dich!

 

Ich wünsche jedem von Euch einen gesegneten und fröhlichen Tag,

nanacara

PS: Endlich konnte ich mal wieder auf den „Veröffentlichen“-Button drücken. 🙂 Ich habe mir eine kleine „Auszeit“ genommen – und es hat gut getan. Aber jetzt möchte ich wieder weiterbloggen, auch wenn es nicht weniger stressig geworden ist (eher das Gegenteil). Ich hoffe fest, dass ich die Zeit dafür finde und mir Gott das Richtige aufs Herz legt. Hoffentlich bis bald 😀

 

 

Aufstehen

Kleine und grosse Gedanken

Hinfallen, aufstehen, Krone richten und weitergehen..

Theoretisch ist zwischen den Wörter ist nicht mehr als ein Komma oder ein Und. Praktisch ist viel mehr, als nur eine kleine Lücke. Es können Tage, Wochen, Jahre und vielleicht sogar ein ganzes Leben sein.

Hinfallen. 

Es tut weh. Niemand möchte Schmerzen, niemand möchte verletzt werden – Und doch erlebt es jeder. Nicht alle stolpern über das Gleiche, nicht alle fallen gleich tief und jeder wird anders verletzt.

Wieder aufstehen.

Doch wer sagt, wann wir aufstehen müssen? Manchmal ist besser liegen zu bleiben. Kraft zu sammeln, die Verletzungen zu versorgen und zu merken, dass das Leben nicht dafür gemacht ist, am Boden liegen zu bleiben. Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem man spürt, dass es Zeit ist aufzustehen. Wenn die Wunden angefangen haben zu heilen, und die Kraft da ist, weiter zu machen.

Stark sein bedeutet nicht, nie zu fallen. Stark sein bedeutet immer wieder aufzustehen.

Krone richten.

Das bedeutet für mich, den Blick auf das wirklich Wichtige zu richten. Auf diese Dinge und Menschen, für die es sich lohnt, aufzustehen. Wieder auf das Ziel, das man erreichen will zu schauen. Anfangen zu hoffen.

Weitergehen.

Normalerweise ist am Ende alles gut. Man ist hingefallen, aber wieder aufgestanden, hat die Krone gerichtet und geht voller Hoffnung und Freude weiter. – Aber ich glaube, dass das Weitergehen, das Schwierigste ist. Nur weil man wieder aufgestanden ist, heisst es noch nicht, dass alle Wunden verheilt sind und dass man vor Kraft strotzt. Meistens sind die Schritte anstrengend und man hat Angst, wieder zu fallen. Man schaut auf den Boden, nach Hindernissen, die einem zu Fall bringen könnten.

Umso steiniger der Weg, desto wertvoller das Ziel.

Weiter…. 

Manchmal muss man einfach weiter und weiter. Nur wenn man sich weiter wagt, kann man Vertrauen fassen, den Blick wieder aufrichten. Nur mit der Zeit können Wunden heilen. Narben werden bleiben und auch die Angst, wieder zu fallen wird bleiben. Aber es ist nicht mehr das, was dich bestimmt, es rückt immer wie mehr in die Vergangenheit. Und vielleicht, vielleicht wird es dich irgendwann nicht mehr berühren können.

Und dann stehst du auf deinem Weg schaust lächelnd zurück und denkst: Damals dahinten, als ich dachte, es geht nicht mehr weiter.


Ich wünsche jedem viel Kraft wieder aufzustehen und viel Hoffnung, um auf eurem Weg weiter zu gehen. Und vergesst nicht die Aussicht zu geniessen!

Mein Wort für 2017

Kleine und grosse Gedanken, Mitten aus dem Leben, Was sich nicht in eine Schublade stecken lässt

Geniesse den Augenblick, denn dieser Augenblick ist dein Leben.

Und schon wieder ist ein Jahr vergangen, man hat wieder 365 Tage vom Leben gelebt. Es gab hoffentlich viele wunderschöne Momente, an denen man am liebsten die Zeit angehalten hätte – aber es gab auch traurige Tage, an denen man die Sonne weder sah noch spürte. Doch ich glaube, dass am Ende viel mehr die schönen Momente zählen. Man denkt nicht mehr an diese Zeiten, als man keinen Sinn mehr sah. Als man umgeworfen wurde, und keine Kraft hatte wieder aufzustehen. Am Ende denkt man an die schönen Augenblicke und packt sie in eine schöne Erinnerung. Und fängt an, neue Erinnerungen zu erschaffen…


Zum eigentlichen Beitrag…

Ich habe die Blogparade „Mein Wort für 2017“ bei Janina entdeckt. Ursprünglich hat sie tellyventure erstellt. Es geht darum, dass man sich nicht alle möglichen Vorsätze für das neue Jahr vornimmt, sondern nur EIN WORT, welches einen durch das ganze Jahr begleitet. Mein Wort für 2017 lautet…

augenblick

Ich möchte lernen den Augenblick, genau den Moment jetzt und all die einzelnen Momente im 2017 zu schätzen. Nicht unbedingt immer glücklich sein – aber dankbar zu sein, diesen Augenblick erleben zu dürfen. Ich möchte einzelne Augenblicke geniessen, und nicht immer mit den Gedanken schon in der Zukunft sein oder noch in der Vergangenheit stecken.

Ich möchte keinen Augenblick vergessen zu leben.

In diesem Wort stecken auch einzelne Wörter. Blick. Ich möchte meinen Blick auf die wirklich wichtigen Dinge in meinem Leben richten. Mich nicht ablenken lassen oder traurig werden, wegen Dinge oder Menschen, die meine Aufmerksamkeit gar nicht verdient haben. Auch möchte ich meinen Blick dieses Jahr besonders auf Gott richten. Ich möchte spüren, was er für mich geplant hat und was über mich denkt. Und will den Blick nicht von ihm abwenden, da ich weiss, dass es mir helfen wird.

Und das letzte Wort in diesem Wort ist Augen. Man sagt, Augen sind der Spiegel der Seele. Ich glaube, man schaut den Menschen, um einen herum viel zu wenig in die Augen. Man führt sein Leben, hat seine Augen oftmals nur auf die eigene kleine Welt gerichtet. Aber was ist mit den Menschen um mich herum? Wie geht es ihnen?

Und weniger bildlich gesprochen… Augen sind etwas wunderschönes, und so einzigartig. Aber es gibt noch so viel Faszinierendes und Schönes in der Welt, das gesehen werden möchte. Ich will meine  Augen, für diese kleinen schönen Dinge öffnen!

Jeder Augenblick ist so schön, wie man ihn sieht.

Jeder Moment so einzigartig, wie du ihn empfindest.

Jeder Mensch so wichtig, wie du ihn im Herzen hast.


 

Ich wünsche dir, dass du deinen Blick auf das wirklich Wichtige richten kannst und dass du ganz besondere Augenblicke im 2017 erleben darfst!

nanacara

Handicap?

Kleine und grosse Gedanken

Sehr eindrückliche Geschichte…

Die Welt der Bücher

David war nur mit einem Arm auf die Welt gekommen, der linke fehlte ihm. Begeistert vom Kampfsport bettelte er, Unterricht in Judo nehmen zu dürfen. Obwohl die Eltern wegen der Behinderung ihres Sohnes wenig Sinn in dieser Sportart sahen, gaben sie nach.

Der Trainer, bei dem der Junge lernte, brachte ihm einen einzigen Griff bei. Den sollte David wieder und wieder trainieren. Nach einigen Wochen fragte er: „Meister, sollte ich nicht mehrere Griffe lernen?“ – „Das ist der einzige Griff, den du beherrschen musst“, war die bestimmte Antwort des Lehrers. Wirklich verstehen konnte David dieses Vorgehen nicht. doch er fügte sich und trainierte weiter.

Einige Zeit später nahm David an seinem ersten Turnier teil. Überraschend gewann der einarmige Junge mühelos die ersten Kämpfe. Von Runde zu Runde wurden seine Gegner stärker. Ohne zu wissen, wie ihm geschah, stand David im Finale. Sein letzter Gegner war grösser, älter, kräftiger und –…

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Spuren im Sand

Kleine und grosse Gedanken

Eines Nachts hatte ich einen Traum:Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.

Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,

Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.

Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,

meine eigene und die meines Herrn.

Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen

war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,

daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur

zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten

Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:

„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du

mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.

Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten

meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.

Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am

meisten brauchte?“
Da antwortete er:

„Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie

allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.

Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,

da habe ich dich getragen.“
Margaret Fishback Powers

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Glück oder Unglück?

Kleine und grosse Gedanken

Glück oder Unglück? Wer weiß das schon!

Ein alter Mann und sein Sohn bewirtschaften gemeinsam ihren kleinen Hof. Sie hatten nur ein Pferd, das den Pflug zog. Eines Tages lief das Pferd fort. „Wie schrecklich!“ sagten die Nachbarn, „Welch ein Unglück.“

„Wer weiß, ob Glück oder Unglück“, erwiderte der alte Bauer.
Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall. „Wie wunderbar!“ sagten die Nachbarn, „Welch ein Glück.“

„Glück oder Unglück? Wer weiß“, sagte der Alte.
Am nächsten Morgen wollte der Sohn eines der wilden Pferde zähmen. Dabei stürzte er und brach sich ein Bein. „Wie schrecklich!“ sagten die Nachbarn, „Welch ein Unglück!“

Der Bauer antwortet nur: „Glück oder Unglück?“

Drei Tage später kamen die Soldaten ins Dorf und holten alle jungen Männer in den Krieg. Den Sohn des Bauern konnten sie nicht brauchen. Er blieb als einziger verschont.

Glück oder Unglück? Wer weiß das schon!

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